Sencha Hizukuri No.1

Sencha Hizukuri No.1 (Shizuoka)
Menge: 100g
Gekauft: Cha no Ma

allgemeines

Schon am Mittwoch gab es den ersten dieser Sorten, den „Miyazaki No.1“, um den es doch recht mysteriös stand. Aber am Ende stach trotz weniger Informationen, ein gut durchschnittlicher Sencha, dabei heraus. Dieser „Hizukuri No.1“, liefert da schon um einiges mehr an Hintergrund. Hier handelt es sich um einen „Aracha“, was soviel bedeutet, dass in diesem Fall alles soCamera2-2013-08-05-12-09-17belassen wurde, wie es gewachsen ist. Man hat nur das natürlich getrocknete Blatt genommen, es gerollt, aber nicht veredelt und einen „Blend“ mit einer anderen Sorte erzielt. Was aber, dem Geschmack noch zu Gute kommen soll ist, dass dieses Blatt auch noch geröstet wurde. Wie sich dies geschmacklich präsentiert und ob dies überhaupt der Fall sein wird, das lest ihr wie immer hier und jetzt, auf ZeroZen.

trockenes

Das es sich hier um einen Aracha handelt, erkennt man sofort beim ersten Anblick dieser Vielfalt an farblichen Nuancen. Dabei gibt es nur wenig Feinwerk in diesem Spiel aus dunkelgrünen Akzenten bis hin zu gelblichen Aufhellungen in Form von Stängeln und Ästen. So unterschiedlich in seiner farblichen Darstellung, so abwechslungsreich ist auch das Aroma. Dieses zieht sofort seineCamera2-2013-09-24-15-29-14ersten Ansätze von einer frisch säuerlichen Zitrus-Note gespickt mit Mandarinen hin zu fein pfeffrigen würzigen Strukturen. Besonders zielstrebig ist hierbei ein fruchtiger und frischer Ansatz, der sich in Form von saftigen Pfirsichen, Marillen, roten und grünen süßen Äpfel mit ein paar Scheiben Paprika rot/gelb widerspiegelt.

feuchtes

Auch hier saugt sich das Blatt nicht so stark an und präsentiert sich dabei sehr stark adstringent zitronig und saftig schmackhaft in seinen Noten. Dabei kommtCamera2-2013-09-24-15-56-38dieses Bouquet weitaus intensiver daher, als bei dem „Miyazaki No.1“. Sehr würzig präsentieren sich hierbei gegrillte Paprika und Zucchini in einer dampfenden schmackhaften Soße garniert mit süßen hellen Weintrauben.

Erster

Empfohlen laut Verpackung:  80° / 5g auf 450ml / auf 60-90 Sekunden
ZeroZen Variante:                  80° / 5g auf 450ml / auf      90 Sekunden

Orangegelb, dabei etwas trüb, präsentiert sich dieser Tropfen in einem wahren Feuerwerk, in seinem ersten offiziellen Auftakt. Dieser unglaubliche erste Geschmackliche-Eindruck lässt förmlich jegliches Sinnesorgan mit denen wir riechen oder schmecken können, vor Begeisterung in Applaus verfallen. Diese cremigen Tassen besitzen eine so schmackhafte Adstringenz die ihres GleichenCamera2-2013-09-24-15-39-25sucht. Dabei erhascht man neben den, schon im feuchten Akt, erkannten Nuancen von Paprika und Zucchini, feinste Nussnoten von Walnüssen und Sesam. Diese gesellen sich gekonnt und perfekt platziert zu einem leichten HangCamera2-2013-09-24-15-41-37von nussigem Käse auf saftigem Schwarzbrot. Nektarinen, Pfirsiche und ein paar wenige Marillen sorgen für den sehr süßen Anteil in diesem Stück. Auch der Nachklang zieht seine süßen Fäden und präsentiert sich hierbei in einem Gemisch aus Weintrauben und Hi-Chew.

Zweiter

Empfohlen laut Verpackung:  80° / 5g auf 450ml / auf 5 Sekunden
ZeroZen Variante:                  80° / 5g auf 450ml / auf 5 Sekunden

Mehr Orange im Gelb und mit einem leichten Schimmer von Grün, öffnet dieser dampfende Tropfen seine Pforten für den zweiten Akt, des heutigen Tages. Weitaus trüber, immer noch sehr cremig, aber um vieles weniger adstringent in seinen Nuancen von Weintrauben und Zitrone, zeigt sich dieser feine SenchaCamera2-2013-09-24-15-47-00sehr stark nussig. Dies erschließt sich nun vielmehr in Form von Haselnusscreme. Der Schwarzbrot-Flair mit Käse bleibt dabei erhalten, genauso wie der Abgang der nun etwas nussiger ist, aber sich weiterhin sein Feld mitCamera2-2013-09-24-15-47-57einem süßen starken Hi-Chew-Aroma teilt. Strengt man sich etwas an, dann erhascht man erneut einen wahrlich kleinen Anflug von Orange.

Fazit

Im direkten Vergleich zum „Miyazaki No.1“ ist dieser „Hizukuri“ eindeutig der Sieger. Dabei weißt dieser einfach gesagt ein weitaus größeres Spektrum an sehr gehaltvoll saftigen und frischen Nuancen auf. Preislich ist er mit ca. 20 Euro, im selben Segment verankert wie sein Vorgänger, wenn auch in diesem Fall, das Blatt mehr dem Preis gerecht wird, als zuvor.

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