Sencha Kirishima No.3

Sencha Kirishima No.3 (Kirishima, Kyushu)
Menge: 50g
Gekauft: Cha no Ma

allgemeines

„Nishi-Sencha“ die dritte und finale Runde. Und nun lastet die gesamte Hoffnung auf der Nummer 3, dieser Sorten. Ob dieser aus der SpätsommerernteCamera2-2013-10-03-14-22-49einen ersten Platz am obersten Rang des Podiums erkämpfen kann oder mit seinen Brüdern ebenfalls im Mittelfeld stehen bleibt, das erfahrt ihr hier und jetzt, auf ZeroZen.

trockenes

„Und wieder wird alles anders“. Denn nun erschließen sich einem weitaus dickere massiv gerollte Nadeln und weniger bis kaum bestehendes Feinwerk. Der Anblick dieses Blattes erinnert stark an Bancha und aromatisch an chinesischenCamera2-2013-10-03-15-36-15Lung Ching Grüntee. Pfeffrig wird es auch hier, aber mit einem zitrus behafteten Schwarztee-Feeling. Typisch für dieses Bouquet kommt auch ein grasiger bzw. „Nagetierheu-Flair“ nicht zu kurz und ermöglicht zusätzlich noch feine Nuancen von Kamille und Gänseblümchen.

feuchtes

Hier bleibt der süße Charakter außen vor und überlässt einer Woge aus sehr massiver Adstringenz, in Form einer säuerlich zitronigen Note, denn dominierenden Hauptrang. Dabei zieht der Andrang von Gemüse ebenfalls kaumCamera2-2013-10-03-16-03-22den Kürzen und teilt sich fair die zweite Hälfte dieser Runde, seinen Platz mit der säuerlichen Note. Diese Pracht an Gemüse erstreckt sich von saftigen Salatgurken hin zu Edamame dampfend heiß und Zucchini fein gegrillt mit Mais dazu serviert.

Erster

Empfohlen laut Verpackung:  80° / 5g auf 450ml / auf 60 Sekunden
ZeroZen Variante:                  80° / 5g auf 450ml / auf 60 Sekunden

„Was man riecht, bekommt man auch“. So oder so ähnlich könnte man es sagen, denn hier erschließen sich fast 1:1 die Nuancen, aus dem feuchten Akt.Camera2-2013-10-03-15-42-14Sehr fein säuerlich erweckt eine Note aus Bancha und chinesischem Grüntee die eigenen Geschmacksknospen. Dabei unterstützt ein leicht zitroniger FlairCamera2-2013-10-03-15-46-24diese säuerliche Präsents und rundet diese noch mit einem Hauch von Orange ab. Dabei entsteht kein herbes oder bitteres Gefühl in dieser Runde.

Zweiter

Empfohlen laut Verpackung:  80° / 5g auf 450ml /  keine Angabe
ZeroZen Variante:                  80° / 5g auf 450ml / auf 5 Sekunden

Wo man zuvor noch im oranggelben Nass schwelgte, wird es hier im zweiten Auftakt wieder sehr olivgrün. Auch der trübe Anteil steigt, aber nicht so stark, wie sein Vorgänger im zweiten Akt es vermochte. Zitronig bleibt es auch weiterhin, mit einem typischen „China GrünTee-Touch“, aber weitaus milder.Camera2-2013-10-03-15-50-47Die Herbe bleibt auch in dieser Runde außen vor und überlässt erneut den Hauptplatz einer immer noch starken Adstringenz, mit leichtem Pfeffer-Flair, einCamera2-2013-10-03-15-56-05wenig Paprika und erstmals in der Geschichte der ZeroZen Verkostung „Kohlrabi“. Süß wird es hier erstmals auch, aber nur sehr dezent in Form von „Kirsch Hi-Chews“.

Fazit

Ok, nun ist es offiziell. Mit jeder darauffolgenden Sorte der Familie Nishi, wurde auch die Qualität immer geringer und sankt nach und nach ab. Im Grunde hätte ich es mir auch schon denken können, da „Spät-Ernten“, um es gelinde auszudrücken, „Nicht gerade der Hit sind“. Dies muss nicht immer zutreffen, denn ich hatte auch schon anderes erlebt, aber meist ist es so, außer man hegt persönlich ein besonderes Interesse bzw. eine Vorliebe für späte Ernten. Dies mag jedem gegönnt sein. Meinen Geschmack traf es im Grunde nicht und somit bleibt der „Kirishima No.1“ auch der „Beste“ unter diesen dreien, obwohl jener auch nur im guten Mittelfeld seinen Platz eingefunden hat.

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