Organic Kagoshima Sencha Saemidori

SaemidoriBanner
Allgemeines2.0

Willkommen im neuen Jahr und somit ist dies auch der erste Tee, der an diesem brandneuen Tag, im Jahr 2014 verkostet wird. Saemidori als Kultivar und Fukamushi, als Methode in der Bedampfung geben meist ein wahrlich gutes Duo ab. Speziell dieses feine Blatt, ist das Hauptaugenmerk jenes Farmers, dabei wird jener Strauch nur einmal im Mai geerntet und hierbei nur die jüngsten und feinsten Blätter. Fukamushi Sencha sind bekannt sehr deftig und vor allem reich an Struktur und geschmacklicher Fülle zu sein, ob Yuuki-Cha mit diesem Tropfen auch in diesem virtuellen Teehaus auf ZeroZen seinen Triumph verzeichnen kann oder am Ende die vielen positiven Reviews auf jener Seite, nur ein gut gekontertes Täuschungsmanöver waren, das lest ihr wie immer hier und jetzt, auf ZeroZen. 

Trockenes-Blatt-2.0

Typisch für einen Fukamushi, besteht auch dieses Blattkonstrukt überwiegend aus sehr feinem, bröseligem Werk, mit genauso vielen Anteilen an pulverisiertem Blatt, aber nur wenigen, dennoch elegant platziert, gerollten Nadeln. Aber nicht nur jener Akzent ist ein gängiges Markenzeichen jener Herstellungsart, sondern auch ein sehr intensiv, tief süßes Bouquet. Dieses spiegelt sich hier gekonnt in einem Zusammenspiel aus Kirsch- und Beeren-Bonbons wieder. Die Kirsche11312013142029erweist sich hier aber vielmehr als „Kirschblüte“ und lässt mit einer saftigen reifen Nashibirne und ein paar dezent plazierten Litschis, noch anderen Obstsorten Freiraum, um sich ebenfalls bemerkbar zu machen. Lässt man die Sinne, noch etwas weiter schweifen und gräbt tiefer hinein in dieses dunkelgrüne Dickicht, dann ließe sich ein feiner Hauch von gemahlenem Kaffee ausmachen, aber wirklich nur sehr dezent positioniert.

FeuchtesBlatt2.0

Schon in diesem Auftakt sagt jegliche Süßigkeit kurzweilig „Lebewohl“ und eröffnet weit deftigeren Kollegen, das geschmackliche Feld. Hier wird es wahrlich herzhaft, gemüsig Grün und die Adstringenz, in Form von saftigen11312013143433Schwarzbrot, welches förmlich in Worcestershire getränkt ist, bleibt hierbei ebenfalls nicht im Schatten verhangen, sondern drängt sich ebenso präsent ins Rampenlicht, wie jene deftigen Nuancen von dampfenden Esskastanien gepaart mir Makadamier-Nuss.

1stZubereitung: 70° / 7-10g auf 200ml / auf 60 Sekunden

Im milchigen Schein jener mit einer hellgelb-grünen Farbe bestückten Tassen, entfaltet sich ein satt, dichtes Aroma, dessen herzhafter Charakter wie ein Vorbote in Dampf dieser Teestunde, einem um die Nase weht. Trotz dieser ungemeinen Intensität, erreicht dieser Tropfen nie den Grad unangenehm aufdringlich zu werden. Stattdessen ist es fast so, als wirke sich diese Fülle an Aromen und vor allem an Umami, wie eine Streicheleinheit auf die Seele aus, beruhigend und unglaublich gehaltvoll zugleich. Wie ein satter schmackhafter Suppenbrühwürfel, mit einer unterschwelligen süßen Textur, dies erneut in Form11312013142337von Kirschblüten, breitet sich dieses Konstrukt an Nuancen über den eigenen Gaumen aus und nimmt dabei jeden Millimeter in Beschlag. Doch das Hauptaugenmerk gilt hier ohne jeglichen Zweifeln allem was deftig und herzhaft ist. Und dies zieht alle seine Register. Hier fusionieren dampfende Esskastanien, mit nicht weniger heißen „Edamame“, dabei lässt man diesen Geschmackspunkten nicht alleine jenes Feld über. Somit gesellen sich gut platziert frischer saftiger Kohlrabi (Rübkohl/Stängelrübe) und Chinakohl, zu diesem Gemüse-lastigen Geschehen. Der Nachgeschmack ist nicht weniger intensiv, als alles zuvor erwähnte und bleibt mit seinem Flair aus Nussbrot mit Worcestershire hartnäckig auf unserem Gaumen haften.

2ndZubereitung: 75° / 7-10g auf 200ml / Sofort

Farblich leert man hier kräftigst an Grün nach und erreicht somit eine unheimliche Intensität in diesem smaragdgrünen Farbspektrum, welches nun weitestgehend so trüb daher kommt, dass es unmöglich ist, den Grund der Tasse zu erspähen. Dieser Fukamushi ist wahrlich faszinierend, da er trotz seiner immensen Aussagekraft und Fülle an Aromen, einfach nicht überladen oder gar bitter wird. Sehr nussig und adstringent, ist dieser Sencha mit allen vorhergegangenen Nuancen geprägt, nur um ein vielfaches intensiver in ihrer11312013143031Ausführung. Sehr gemüsig geht es hier zu und erstmals mischt sich unter allem bekannten, noch ein Anflug von Karotten hinzu. Auch hier vernimmt man eine unterschwellige Süße von einem feinen Gemisch aus Kirschblüten&Nashibirne. Dieser Saemidori ist fast schon unverschämt ergiebig und lässt sich unzählige Male aufgießen, bevor er an Geschmack und Intensität verliert. Ohne das eine Verwunderung einkehrt, ist der Nachhall auch hier lange, sehr lange zu vernehmen.

Fazit2.0

Es ist wirklich erstaunlich was Yuuki-Cha an Qualität, zu solch günstigen Preisen abliefert. Hier wird der Gaumen nicht nur gestreichelt, sondern einer Dauer-Schmusebehandlung für die Geschmacksnerven, unterzogen. Das man bei solch einer Fülle an Nuancen, Geschmack und Qualität, auch noch ein JAS-Siegel darauf packen kann und dies bei einem Preis-Niveau von knapp nur 16€, das verdient wahrlich an Lob und lässt nur hoffen, dass die Qualität auch so bleibt und so auch der preisliche Faktor. Hier kann man ohne mit der Wimper zu zucken, eine uneingeschränkte Kaufempfehlung aussprechen. Zwar ging dieser Sencha, knapp an einer Golden Review vorbei, aber dennoch ist er ein Hit in seinem Segment und wird sicherlich nicht das letzte Mal seinen Weg in die virtuellen Teehaus-Hallen von ZeroZen finden.

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