Yixing-Eigenschaften

YixingEigenschaften

Könnte man nahe genug heran zoomen, dann würde man die poröse Struktur der Kanne erkennen. Bei jedem Aufguss nimmt der Ton ca. 4% an Flüssigkeit auf, daher ist es auch wichtig immer den selben Tee, wenigstens die selbe Gattung an Tee zu benutzen. Selbst das Wasser alleine, nutzt man die Kannen artgerecht, schmeckt nach einiger Zeit der Nutzung einfach vorzüglich.

Es gibt am Ende drei Arten von Yixing Kannen:

  • Handgemacht: Hierbei ist alles per Hand gestaltet.

  • Halb-Handgefertigt: Hierbei wurden teilweise vorgefertigte Formen benutzt, die den Prozess erleichtern und beschleunigen. Jene Kannen können aber dennoch sehr guter Qualität sein.

  • Fabrikate: Diese sind Fließband-Kannen, bei denen nichts per Hand gestaltet wurde. Hier wird auch meist eher billiger Ton benutzt und oftmals ein künstliches Gemisch, das Ton nur ähnelt. Das kann man am Ende ganz einfach daran erkennen, dass die beiden Hälften des Körpers der Kanne, in diesem Fall sind es schon meist komplett fertige Gussformen, zusammengefügt wurden und dadurch eine Art sichtbare „Nahtstelle“ entsteht. Zwei andere Indikatoren sind die Farbe (wirken meist zu knallig und unecht) und weil vor allem keine Körner in der Struktur ersichtlich sind. (sofern sie komplett künstlicher Natur sind)

Bei Ton selbst, spricht man von drei Herstellungsarten:

  • Zisha Clay: (wenn es nicht gemischt oder eingefärbt ist, nennt man es auch „Qing Shui Ni“).

  • Mixed (Pingni): Kann eine Mischung aus Yixing-, nicht Yixing- und künstlichem Ton sein. z.B. Benshan Lu Ni mit Zi Ni, ergibt: Duan Ni.

  • Artificial: (künstlich, eingefärbt) kann ebenfalls auch gemischt sein.

Bei Yixing, dessen Aufbereitung und Zusammensetzung nicht auf natürlicher Basis vonstatten geht, ist die erlaubte Menge dieser Mittel bei unter 0,5% angesiedelt. Im Grunde erkennt man Kannen aus jenem Ton recht leicht, da sie keine Unebenheiten/Spuren von Mineralien im Ton haben. Schwierig wird es aber, wenn der künstliche Anteil mit richtigem Ton vermischt wird. Auf jeden Fall, gibt es Möglichkeiten, gewisse Effekte zu erzielen, diese sehen z.B. so aus:

  • Mischt man Kupferoxid bei, dann erzielt man den Effekt von Duan Ni (Gelb)

  • Mischt man Kobalt-/Chromoxid bei, dann erzielt man den Effekt von Grün – genannt Muo Luni

  • Mischt man Manganoxid bei, dann erzielt man den Effekt von Hei Xing Ni (Black-Star Clay), Qing Hui Ni (Grüner-Grauer Ton) oder Hei Ni (Schwarzer Ton)

  • Mischt man Eisenoxid bei, dann verstärkt es den Rotgehalt von Zhu Ni

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