Aracha

Aracha

(荒茶 , Rohzustand)

Das entscheidende an dieser Sorte ist, dass sie zwar schon gerollt, bedampft und getrocknet sein kann, aber noch nicht aussortiert wurde. Dieser Prozess ist aber wichtig, um die Qualität eines Tees zu steigern. Somit sind z.B. Stängel, gebrochene Blätter oder Knospen, Teil dieser Sorte.

Die Bezeichnung „Aracha“ kann sowohl im Zusammenhang mit Sencha, als auch Beispielsweise mit Gyokuro fallen. Dabei verkaufen die Farmer diesen Tee an Zwischenhändler oder direkt an Firmen, wo er aussortiert und meist mit anderen Sorten zu einem Produkt zusammen gemischt wird, was man „blend“ nennt. So kann es z.B. vorkommen, dass man in ein und der selben Packung, einen Tee aus Teilen von Shizuoka und Kyoto vorfindet. Der eigentliche Sinn und Zweck dieses Arbeitsschrittes ist die Veredelung zweier Kultivare, um daraus etwas individuelles Besonderes zu kreieren. Und vor allem eine Qualität zu schaffen, die man dem Kunden in konstanter Höhe, über das ganze Jahr hinweg liefern kann.

Der Grund dafür ist einfach. Oft sind zu kleine Betriebe nicht in der Lage akkurat ihren Tee an die Bevölkerung zu bringen und brauchen jemanden, als Mittelsmann oder die Firmen sind zu groß, dass sie nicht direkt bei kleinen Betrieben kaufen, sondern nur bei Zwischenhändlern, die den Aracha schon aussortiert und endverarbeitet haben.

Aracha ist nicht gerade eine der gängigsten Sorten, aber Wert getestet zu werden, da genau die Tatsache des „Ursprünglichen“, dass Alles beinhaltet, den besonderen Flair ausmacht.

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