Sencha

Sencha

(煎茶, abgekochter Tee)

80% der Teeproduktion in Japan ist Sencha, somit erfreut sich diese Variante an größter Beliebtheit. Hauptanbaugebiet ist hierbei Shizuoka, gefolgt von Kagoshima und Kyoto/Nara. Aufgegossen besticht dieser mit einer meist hell goldenen Tasse und einer guten Balance aus Süße und Adstringenz (japanisch „shibumi“).

Je nach dem wie die Ausgangspfanze, die „Camellia Sinensis“ kultiviert ist, entwickelt sich der Tee anders. Sencha wird mit direkter Sonneneinstrahlung kultiviert. Und wird jeweils in zwei Phasen geerntet „Frist Flush“ (erste Ernte) und „Second Flush“ (zweite Ernte), wobei die Erste am Meisten mit Qualität besticht und gefragt ist. Beim First Flush, werden die jungen Blätter ganz oben geerntet, danach werden sie gedämpft, um eine Oxidation zu verhindern. Dieser Vorgang dauert zwar nur eine Minute, aber ist wohl der Wichtigste in der Veredelung des Tees.

Das ist auch der entscheidende Unterschied zwischen japanischen und chinesischen Grün Tee, wo die Blätter in einer Pfanne geröstet / angebraten werden.

Danach wird das Blattwerk getrocknet und im Anschluss gerollt. Durch den Roll-Prozess, werden die Zellwände aufgebrochen, die saftigen Inhaltsstoffe treten aus dem Blatt aus und reichern somit die einzelnen Blätter noch mehr mit Geschmack an.

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