Ba Xian Dan Cong

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Allgemeines2.0

Vor geraumer Zeit wanderte ein Orchideen Dan Cong, in die Tassen von ZeroZen, heute ist es ein Ba Xian Dan Cong, der ebenfalls aus der selben geübten Hand stammt. Wie schon beim letzten Dan Cong erwähnt, glaubte man früher, dass man jene Sträucher nicht umpflanzen kann. Doch ein Bauer wollte es hierbei genau wissen und übersiedelte die gesamte Plantage. Dies hatte zur Folge, dass viele Teebäume beim Eintreffen an ihrem Zielort eingingen und am2292014141023Ende nur 8 überlebten. Daher rührt auch sein Name „Ba Xian“, was soviel wie „die unsterblichen 8“ bedeutet. Von diesen Bäumen wurde fortan weiter gezüchtet und dieser Tropfen gewonnen. Nun steht ein Meister im Schatten, ohne Namen und Gesicht, doch dafür trägt jener Dan Cong eine solch gewichtige Bezeichnung, dass man nicht umher kann, seine Erwartungen hoch anzusetzen. Ob diese auch erfüllt werden und sich eine unsterbliche Tee-Verliebtheit einschleicht, das und vieles mehr erfahrt ihr nur hier und jetzt, auf ZeroZen.

Trockenes-Blatt-2.0

Dieser Tee ist wahrlich komplex und mit wenigen Worten nicht zu umschreiben. Schon sein trockener Zustand spricht wahrlich Bände, die von fein malzigen Nuancen schildern, die zu Beginn ein Aroma delikater Kakaobohnen im Gemisch mit Erdbeeren entfalten, sozusagen wie leichte Erdbeerschokolade. Ganz dezent verströmt jenes Werk einen Flair von Nuss, der gekonnt die Waage zwischen Wal- und Haselnuss hält. Zwischen einem leicht rauchig, würzigen Unterton, Abseits in diesem Geschehen, vernimmt man auch einen Hauch von Kirsche, mehr wie eingelegte Kirschen. Auch der typische Touch von Blumen ist in jenen Momenten nicht abhanden gekommen, aber streift den Geruchssinn nicht unentwegt, sondern vielmehr wie eine gelegentlich vorbeiziehende aromatische Brise.

Optisch regt jenes knusprig gezwirbelte Werk erneut mit Allegorien alla2292014141413Schokolade an, so repräsentativ, dass man am liebsten von jenen abbeißen möchte.

Kommt der Hauch des eigenen Atems bzw. des vorgewärmten Innenlebens der Kanne, an jene Knusperblätter heran, dann entwickelt sich eine solch süßlich, blumig säuerliche Konsistenz, die einem wahrlich die Säfte im Mund zusammenlaufen lässt und die Knospen mit Freuden anregt. Dieses vollmundige Zusammenspiel mischt gekonnt Honig mit blumigen Anleihen und bereitet dem fruchtigen Hauptbestandteil einen Untergrund, auf dem sich jene Nuancen aus Pfirsich, Aprikosen, eingelegten Kirschen bzw. Erdbeer-Konfitüre betten. Dieser Multivitamin-Cocktail zieht dabei auch seine Zitrusfrucht-Register.

FeuchtesBlatt2.0

Ein wenig konnte man schon einen aromatischen Blick auf die kommenden Nuancen erhaschen, die noch vor wenigen Minuten im Dampfe einer vorgewärmten Kanne schwelgten und nun zur Höchstleistung aufdrehen. Hier wird es ungemein würzig blumig nach Osmanthus und Orchideen duftend, mit einer Brise an Vanille. Hier ziehen sich die Knospen noch enger zusammen, in Anbetracht jener fein säuerlich fruchtigen Akzente. Diese Frucht ist wahrlich eine Mehrzahl, denn hier erkennt man erneut, wie zuvor Nuancen von Pfirsichen,2292014143021Aprikosen, nun auch Nektarinen, aber auch und ebenfalls neu im Sortiment ein Hauch von Himbeere. Neben alledem sind es die getrockneten Früchte, die sehr reif die Leiter des eigenen Geruchssinns empor steigen, Sprosse für Sprosse. Zum Abschluss dieser Runde erhascht man noch einen leichten Anflug von Nuss, bevor es nun zur eigentlichen Verkostung übergeht.

Optisch sind vor allem die Weinroten Akzente, in diesem geschmackvollen Oliv ein wahrer Blickfang.

1stZubereitung: 95° / 6g auf 200ml / auf 40 Sekunden

Im ersten Moment erinnert der Duft der Tassen an „Baked Dong Ding“, doch nimmt der Körper den ersten Schluck auf, der genüsslich die Kehle benetzt, dann ist der erste Eindruck hierbei jener von Lebkuchen, dessen Teigmischung mit einer guten Portion Osmanthus versehen ist. Zu diesem anfänglichen Ansatz gesellt sich zügig ein Nachhall von Milch, aber vielmehr in einem Endresultat2292014141830eines Milchbrötchens. Neben satten Anleihen von Blumen, sind es vor allen die Früchte, die erneut hervorstechen. Diese präsentieren sich, fast wie zu erwarten, in Form von einem Hauch Erdbeere im Vordergrund und Aprikose im hinteren Feld. Zwischen diesen beiden gesellt sich ein kerniges Gemisch, mit nur wenig Fruchtfleischanteil von Kirsch und Weintraube.

2ndZubereitung: 95° / 6g auf 200ml / auf 50 Sekunden

Zuerst noch eher im Gelb verhangen, driftet nun der farbliche Anteil eher in ein Rost-orange-gelb. Immer noch spielt die Milch einen markanten Ton in dieser zweiten Strophe, dennoch liegt das Hauptaugenmerk auf weitaus würzigeren, blumig fruchtigen Akzenten. Als spürt man förmlich imaginär die Erde auf den, aus dem Garten, frisch gepflückten Erdbeeren zischen den Zähnen knirschen. Dabei entwickelt sich jener Flair gekonnt im Zusammenspiel mit jenen von sehr intensiven Anteilen an Aprikose und Nektarinen. Vor allem sind jene erdigen Erdbeeren erneut im Nachhall ihrer selbst ausdauernd zu erkennen. Der blumige Gehalt aus Osmanthus, Orchideen und einem Hauch von Jasmin legt mit einem guten Satz Honig, ein flottes Tanzbein hin, während im Hintergrund fein säuerlich die Geige ihr Treiben vollzieht. Lässt man den Gaumen etwas weiter229201414254tanzen, spinnt sich aus einem milchigen Touch eines saftigen Milchbrötchens mit einem Hauch von Nutella ein ganz eigenes zusätzliches Stück zusammen. Doch der Ansatz an Schokolade ist hierbei eher der letzte Akkord in diesem Lied, im Anbetracht zum gewichtigen Rest.

Der Geschmack an sich betrachtet ist sehr gekonnt ausbalanciert und behält dabei seine Struktur noch lange am Gaumen bei, vor allem die fruchtigen und milchbrotigen Akzente.

Kühlt jenes Werk in den Tassen etwas ab, dann ähnelt dieser Tropfen erneut, nun aber geschmacklich, einem Dong Ding, könnte man fast meinen. Dies wandelt sich aber schon im nächsten darauffolgenden Moment in die davor zitierten typischen Nuancen um.

WeitereZubereitung: 95° / 6g auf 200ml / auf 1 Minute

Dieser Aufguss, seines Zeichens der Dritte, perfektioniert das Milchbrötchen-Dasein in jeglicher Hinsicht. Im Grunde bleibt alles wie gehabt, nur eben noch einen Schub weit delikater in seiner Ausführung. Zu den bekannten Anleihen von Erdbeere, Nektarinen, Aprikosen und blumigen Akzenten, gesellt sich nun auch2292014142739ein Hauch von süßlich reifer Orangen und ein Wink von Weintrauben am Rande jenes Geschehens. Dieser Tropfen ist sehr ergiebig und kann getrost insgesamt an die 5-7mal aufgegossen werden.

Fazit2.0

Dan Cong avancieren eindeutig zu meinen neuen Lieblingen, kein Wunder, da neben solch einer Vielzahl an geschmacklichen Nuancen, auch die qualitative Langlebigkeit für jene Sorten spricht. Hier grenzt jeder Aufguss einem förmlichen Feuerwerk und fast hätte jenes auch ein imaginäres Neujahr eingeläutet, wenn da nicht der Song Zhong Dan Cong dazwischen gekommen wäre, dazu aber mehr in naher Zukunft. Dennoch hat dieser Ba Xian einen Platz in den obersten grünen Reihen, meine Favoriten eingenommen und dies wahrlich nur knapp am goldenen Ziel vorbei. Sehr knapp.

Aromatisch gesehen ist dieses Blatt eine 60 / 40 Situation. Denn ohne jeglichen Hauch und wärme erhascht man nicht im Ansatz all jene vorzüglichen Nuancen, die jenes gezwirbelte Blattwerk inne trägt. Darum ist dem erwärmten und dem dampfend feuchten Blatt etwas mehr Beifall anzugedeihen, als dem rein Trockenen. Vor allem der Kakao-Erdbeer-Kirsch-Flair ist anfänglich besonders hervorzuheben. Das es blumig wird, hierbei in Form von Osmanthus und Orchidee, versteht sich fast von selbst, während sich danach im Dampfe die fruchtigen Noten von Pfirsich, Aprikosen, eingelegten Kirschen bzw. Erdbeer-Konfitüre noch mehr in den Vordergrund schmiegen. Dabei hallt es leicht nach Himbeere, im noch dezenteren Hauch von Nuss.

Optisch ist dieser Dan Cong fast schon zum anbeißen bzw. abbeißen prädestiniert. Trocken könnte man fast glauben Schoko-Flips vor sich liegen zu haben, während der feuchte Akt die Träumereien wieder insofern zurecht rückt, dass er den Blick wieder auf das Blatt an sich fokussiert, welches neben seinem Olivgrün, wundervolle Weinrote-Akzente aufweist.

Geschmacklich könnte man sich wahrlich unsterblich verlieben. Hier kommt man aus einer Aneinanderreihung an Nuancen kaum mehr aus dem Aufzählen heraus. Hier gelangt wahrlich alles zusammen, wonach ein süß fruchtiger Gaumen dürstet. Ein Flair von Lebkuchen dessen Innenleben mit Osmanthus nur so versetzt ist, legt hier den ersten Stein, der dann in Form von Milchbrötchen, einem Hauch von Nutella, Erdbeeren, Aprikosen, Nektarinen, Pfirsichen, Weintrauben-/Kirschkernen, blumigen Anleihen von genannten Osmanthus, Jasmin und Orchidee, in einer feiner säuerlichen Mixtur mit Milch und etwas Honig, das Geschehen erst so richtig ins rollen bringt.

Qualität wird hier wie ein Joker in jedem Augenblick gekonnt ausgespielt. Oft werden Erwartungen enttäuscht und dann wieder vollends erfüllt, wie es hier der Fall war. Auch die Ausdauer jenes Tropfens steht auf einer Linie mit seiner Nuancen-Vielfalt. Gut, dass ich nun eine eigene Yixing für Dan Cong nutze, denn diese wird nun sehr oft in Verwendung kommen bzw. tut sie schon längst.

Somit bleibt mir nur noch zu sagen, möge ein guter Tee mit euch sein und bis zum nächsten Mal auf ZeroZen.

theupshot

This year was the first time I got in touch with the great world of dan cong teas. I can call myself lucky that my first experiences I received with that fruity one were quality wise really great ones. This online store located in Germany called „Die Kunst des Tees“ got bunch of really great dan congs in their assortment. Even the look of this particular Ba Xian one is a delicious moment in itself. In some way the appearance reminds me of crispy chocolate stripes and this is also a flavor you will notice afterwards when it comes to the aroma and taste. This Ba Xian is quite complex and holds a lot of nuances inside. The dry leaves are not the main highlight in this case because the strong part starts when they got wet and hot. Dry, you will be able to notice a flavor of „Strawberry-Cherry-Chocolate-Flair“ with a flowery scent of osmanthus and orchid. Later onward in the heat of their own the fruity flavor gets even stronger to the surface of this tasteful leaves like apricot, peaches, strawberry and pickled cherries. The Quality is definitely a strong point within this tea because not only the fragrances are amazingly well balanced also the endurance with around 5-7 infusions are a sign of quality.

But and I saved this for last…the taste is the winner/the hero in this tasteful game. You could count and count all those nuances and you wouldn’t see an end that soon. First it starts with gingerbread inside backed with osmanthus flowers. There is always some kind of milky flavor like a sweet milk-bun with a hint of chocolate cream in this hot sweet sour fruity flowery dan cong. Then the army of fruits are showing up their strength. First in the row you will find the one and only Mr. Strawberry followed by apricot, peaches, nectarine, a hint of raspberry and finalized with a bunch of wine grape / cherry kernels. Honey and Milk shares the place with a strong scent of flowers like I wrote before. This Ba Xian was a great experience and I am sure it wasn’t the last time that this little fellow visited one of my tea cups. So I wish you a beautiful day and a great tea that suits your mood in every moment of your life.“

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