Longjing Supreme (Ming Qian)

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Allgemeines2.0

Dieser bei 300° in einer Pfanne geröstete Longjing der ersten Pflück-Periode, stammt direkt aus der Shi Feng Region und stellt erneut ein hochwertiges Bildnis vor, das nun genau inspiziert werden muss. Da die Legenden an anderer Stelle schon genannt wurden, es über diesen Freund leider nicht soviel in Erfahrung zu bringen gab, geht es nun sofort los, mit seinen aromatischen und geschmacklichen Komponenten. Wie sich diese genau entfalten und was euch sonst noch erwarten wird, das erfahrt ihr nur hier und jetzt, auf ZeroZen.

Trockenes-Blatt-2.0

Auch bei diesem fein saftig grünem Freund bzw. dem Trio aus „Two leaves and one bud“ erkennt man die zarten weißen Härchen im inneren der Verpackung. Aromatisch ergibt sich jener Kollege etwas trockener, fast strohig mit elegant platzierten Wiesenkräutern/Blumen, dabei dringt vor allem ein dezenter Flair aus5142014125955Pfefferminze und Kamille an die eigenen Sinne heran. Doch es verbleibt hierbei nicht rein im Felde der Kräuter und Blumen, sondern zieht bei seiner aromatischen Tour auch sehr gemüsige und vor allem nussige Fäden. Dabei ist es vor allem die Zucchini die am ehesten hervorsticht, weiters folgen ihr dezent und leise Karotten und roter süßer Paprika. Nicht mehr ganz im Gemüsefeld51420141350verankert, präsentiert sich hierbei der Mais in seiner ungewürzten Popcorn-Variante. Wie schon erwähnt ist der nussige Anteil nicht zu verachten und zeigt sein Haupt in zwei Fraktionen: Kürbis- & Sonnenblumenkerne.

Dringt die gute alte Wärme, aus der in Erwartung stehenden Kanne, an das Blattwerk heran, erlangt dieses in seinen nussigen und gemüsigen Anleihen unglaublich an Intensität. Dabei spielen nun frisch dampfender Mais, Zucchini und Wiesenkräuter erneut eine entscheidende Rolle.

FeuchtesBlatt2.0

Optisch farblich intensiver und nun im Volumen an Masse dazu gewonnen, zeigt sich jenes grüne Kunstwerk äußerst würzig gemüsig, mit einer leicht514201413534pfeffrigen Würze. Dem Anteil in der Nuss gebührt hierbei prägnant und unbestreitbar den Esskastanien, dampfend heiß und wunderbar herbstlich514201414011duftend. Ähnlich in dampfenden Schwaden verankert, erkennt man im eigenen Kopfkino einige saftige Maiskolben, während sich hierzu erneut die Zucchini dazugesellen.

1stZubereitung: 85° / 3,5g auf 200ml / 2 Minuten

In jener fast schon weißlich gelben Transparents liegt nun der Geschmack verankert. Dieser entfaltet sich schon ab dem ersten Moment an sehr nussig, mit einem süßlichen Abgang von süßem Mais. Nussig wird es vor allem erneut dank der dampfenden Esskastanien, danach folgen direkt und nacheinander ein Hauch von Karotten, weitaus mehr hingegen an Zucchini, unterschwellig nach5142014131238gekochten Kartoffeln mit Schale und dies alles fein dezent mit Rosmarin gewürzt. Dabei scheint auf dem Mais und den Kartoffeln etwas Butter genüsslich zu schmelzen, da jene Tassen-Konsistenz einen gewissen cremigen Charakter an den Tag legt. Bevor man einen angenehm lang anhaltenden Nachklang an Mais mit Nuss vernimmt, sind es abschließend die grün saftigen Edamame die einen5142014131721gewissen letzten Anflug an Gemüse-Flair verbreiten. Hat man das Echo schon erwähnt, müsste es dies auch schon gewesen sein, aber nicht in diesem Fall, denn jener Umstand ist ein wahrer Dauerbrenner und bildet nach einiger Zeit förmlich und hartnäckig einen süßlichen Film auf dem Gaumen bzw. im gesamten Mundraum. 

2ndZubereitung: 85° / 3,5g auf 200ml / 2 Minuten

Irgendwie scheinen die ersten Pflückungen jener Gattung einen Umstand zu genießen, in dem sie im zweiten Akt ihr Kleid etwas einzutrüben scheinen, denn so geschah es auch hier. Das Gelb in jenen Tassen erlangt etwas mehr an Gelb in jenem weißlichen Gefilde. Als hätte das Wasser an den süßen Aspekten gesaugt, spiegelt sich jener Flair in diesen genüsslichen Tassen wieder. Das geschieht auf5142014132657eine süß undefinierbare Art und Weise, die am ehesten einem gesüßten Zustand gerecht wird. Welches Zusammenspiel ab der zweiten Runde ebenfalls des öfteren auftritt, ist auch hier ein Bestandteil jener Runde, denn es wird eifrig ein kühlendes Gefühl auf dem Gaumen platziert. Die Nuancen definieren sich vor5142014132121allem und erneut im Sein von Gemüse alla dampfender Maiskolben, Zucchini, süßem Paprika, Edamame und einem Hauch von Esskastanien, dieser aber wie schon mit dem Worte „Hauch“ beschrieben, weitaus dezenter, als im Akt zuvor.

WeitereZubereitung: 85° / 3,5g auf 200ml / 3 Minuten

Ich denke mit dieser dritten Runde bzw. aller höchstens einer Vierten, endet dieses genüssliche Spiel. Vor allem der „gesüßt“ Anteil legt etwas zu, aber dafür5142014134428setzt der Rest, selbst nach längeren Ziehzeiten kaum mehr an Gewicht an. Neben5142014133730dem Süßen und der kühlenden Fraktion, ist ein Hauch eines letzten Echos an Nuancen etwas an kräuterlichem und ein wenig dem Mais gewidmet.

Fazit2.0

Zwar ist dieser Longjing nicht der stärkste Kandidat, aber ein wahrlich geschmackvolles Erlebnis. Fakt ist: Hierbei wird nichts neu Erfunden, es treten keine unerwarteten Nuancen an die eigenen Geschmacksknospen heran, die man so nicht erwartet hätte, aber dennoch hat jener Tropfen seinen eigenen Charme, wenn auch nur für 3 Runden. Was mir in diesem speziellen Fall immens an Freude bereitet hatte, war, wie man vielleicht schon erahnen konnte, die Foto-Session die dieses Mal in eine ganz andere Richtung ausgefallen ist. Diese Fotos knipste ich im Garen meiner Eltern. Ich denke ich werde diese Option auch in der Zukunft noch das ein oder andere Mal nutzen, sollte ich die Gelegenheit dazu haben. Zurück zum Tropfen selbst: Wie gesagt weist dieser eine solide und auf jeden Fall gute geschmackliche Qualität auf, aber für mich landet er am Ende auf einem wohlverdienten und guten dritten Platz.

Aroma: sehr nussig / stark gemüsig / kräuterlich / etwas an Süße / würzig / strohig
Wiesenkräuter/Blumen, Esskastanien, Kürbis- und Sonnenblumenkerne, Pfefferminze, Kamille, Pfeffrig und Rosmarin, Maiskolben bzw. Popcorn am Anfang, Zucchini, süße rote Paprika und etwas Karotten.

Geschmack: sehr nussig / stark gemüsig / kräuterlich / würzig / steigend gesüßt / kühlend / cremig
Esskastanien dampfend, Maiskolben und unterschwellig gekochte Kartoffeln samt Schale mit etwas Butter, Edamame, sehr nach Zucchini, roter Paprika und Rosmarin.

Abschließend bleibt mir nur noch zu sagen, möge ein guter Tee mit euch sein und bis zum nächsten Mal auf ZeroZen.

theupshot

Today it is my last Dragonwell and again a Longjing Ming Qian which was ready to be tasted. This little mellow green fellow is one of a higher grade ones again and in stock at „Die Kunst des Tees“ based in Germany. But there is not much more to say about it when it comes to its history. The only thing I know  is that it is one of the earliest harvest and it is from the Shi Feng region. But just take a closer look when it comes to his aroma and nuances.

The aromatic appearance is typical for this type of Chinese green tea. The first thing you might notice is a certain field flowers – herbs flair. Beside that the main two tasteful parts are dedicated to a nutty and a vegetable side. The nutty side contains mostly parts of chestnuts, sunflower seeds and pumpkin seeds while the vegetable flair is mainly dedicated to sweet red paprika, corncob or in some moments it reminds me of unseasoned popcorn, zucchini and a hint of carrots. There is also some spicy stuff going on like a hint of pepper, mainly rosemary, peppermint and chamomile.

The visual style is fresh, clean and of a noticeable quality. Inside the bag you will find those typical white hairs of those „two leaves and one bud“. After the heat kissed them gently they gain more in their body.

Now lets take a closer look when it comes to taste this little green fellow. There is not much of a difference in this very case to his former scents when it now comes to its taste. The main parts are definitely the nutty ones now exclusively in the amount of steamed chestnuts followed by the other main character by sweet also steamed corncob. The juice of this nearly white yellow clear tea is quit creamy like melted butter over some cooked potatoes. And this is another type of taste which shows his appearance in a very subtle way: Cooked Potatoes. Some of you who knows Japanese green tea will might find some similarities by the nuance of Edamame. The last characters of this show are finally another strong part of zucchini, a bit of sweet red paprika and a hint of rosemary.

The quality is a decent one. There is nothing new or newly invented but everything has its potential and good moments inside. But this little fellow isn’t the strongest one. After 3 infusions everything is said and done. So I wish you a beautiful day and a great tea that suits your mood in every moment of your life.“

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