Dayuling (Hochgebirge) Oolong

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Allgemeines2.0

Dayuling ist neben Li Shan das höchste Teeanbaugebiet Taiwans. Bei einer Höhe von ca. 2600-2800m gedeiht dieser fein, saftig grüne Oolong bei reinster Luft und sauberster Natur. Wie sich diese Reinheit auch auf den Tee ausgewirkt hat, erfahrt ihr nur hier und jetzt, auf ZeroZen.

Trockenes-Blatt-2.0

Willkommen in der Backstube auf knapp 3000m, denn so oder so ähnliche könnte man meinen, wenn man die ersten Aromen jener saftig, blaugrün elegant gerollten Knospen erhascht. Diese verzeichnen neben jener farblichen Brillanz noch weitere grüne Nuancierungen und sogar gelbliche Farbspiele innerhalb jener kugeligen Welt. Doch zurück zum eigentlichen „Backstuben-Moment“, denn5212014122732hierbei ist es vor allem ein Gemisch aus „Keksteig-Vanille-Osmanthus“ der dieses aromatische Szenario kreiert. Dieses Bouquet entfaltet sich auf ungemein intensive und dichte Art und Weise, welche sich nur noch weiter verstärkt, sobald eine aufgewärmte Umgebung jenen Entfaltungen an Antrieb verleiht. Hier521201412710dringen diese nun brotig und keksig süßen Anleihen weitaus intensiver an die Nase heran und unterstreicht dieses Bildnis mit einem fein säuerlichen Leitfaden, der einem geschmackvoll das Wasser im Munde zusammen laufen lässt.

FeuchtesBlatt2.0

Dank der warmen Kuscheleinheit im Vorfeld, war zu erahnen, was sich nun in der komplett erhitzten Kanne aromatisch abspielen wird. Hierbei entwickelt sich ein massives Konzept aus sehr floralen Ansätzen alla Osmanthus in einem521201412586Konfiserie-Gemisch aus Keks-Vanille-Brot, dabei erkennt man erstmals einen weiteren, leichten, aber fruchtig süßen Flair von Walderdbeeren.

Das Highlight in diesem Akt ist nicht etwa sein Bouquet, sondern die voluminös großen Blätter, die in einer Vielzahl ohne jegliche Makel komplett erhalten sind. Ein wundervolles Bildnis sondergleichen.

1stZubereitung: 95° / 5g auf 200ml / 1 Minute

In diesen transparent, strahlend hellgelben Tassen entwickelt sich ein ungemein florales Gefüge aus Osmanthus und Jasmin mit einer feinen Würze und einem leicht säuerlichen Gefilde begleitet, welches in einen zart gemüsig, dezenten Flair aus Zucchini, süßem Mais und Anleihen von Weintrauben und Nashibirnen samt5212014123343Schale übergeht. Eine minimale Herbe schwingt in der Würze mit, die wiederum einen dezent Parfüm-Seifen-Flair in sich trägt. Vor allem der Nachhall haltet seine Stellung lange und ungemein elegant auf dem Gaumen und der Zunge in5212014123818einem Gemisch aus keksigem mit Osmanthus, einer Brise Vanille und einem leicht herb säuerlichem Touch, welches ein wenig Gemüse in sich trägt, aufrecht. 

Kühlt der genüsslich erhitzte Moment etwas ab, entwickelt sich zeitgleich eine gewisse Cremigkeit. Geschmacklich ändert sich sonst kaum etwas und es bleibt gleichsam keksig und blumig.

2ndZubereitung: 95° / 5g auf 200ml / 1 Minute

Geschmacklich wird es noch intensiver, vor allem im brotigem Unterfangen. Eine Steigerung ist ebenfalls in den strahlenden Tassen zu vermerken, welche nun an5212014124432gelbem Ton zugenommen haben. Doch auch ein leicht herb säuerlicher Faden zieht hier seine Register und verweist dabei ein wenig auf den Flair von5212014124142Weintraubenkernen. Der Nachgeschmack bleibt ungemein lange parfümiert, süß blumig auf dem Gaumen erhalten und dies weit über jenen Moment hinaus.

WeitereZubereitung: 95° / 5g auf 200ml / 1:20 Minuten

Der dritte Akt ist angebrochen und somit auch ein dichteres Gelb in den Tassen jener Teestunde. Dieser Tropfen scheint kaum daran auch nur im geringsten zu denken, zu schwächeln. Erneut kristallisiert sich wunderbar jener parfümiert, blumige Fair heraus mit einem darauffolgenden leicht herben Abgang, der in seiner Komposition nun etwas deutlicher wird. Dieses Gefühl erinnert an eine „Dreier-Mischung“, als hätte man Seife, Weintraubenkerne und brotige Ansätze im Mund miteinander vermengt. Den Touch im Kern, verdankt dieser Tropfen aber nicht nur dem jener Weintrauben, sondern auch jenen von Pinienkernen5212014125557und Walnuss. Dabei könnte zwischen dem ein oder anderen Stück gut und gerne feinster Honig platziert sein, zu mindestens macht es jenen geschmacklichen Eindruck. Gemüse erkennt man zwar nun kaum mehr, dafür aber die Nashibirnen, vor allem verstärkt vorhanden im Sein ihrer Schale. Zu diesen gesellen sich schlussendlich auch helle Weintrauben in selber Manier. Was am meisten aus jener Runde hervor-sticht ist ohne jeglichen Zweifel jener blumig seifige Parfüm-Flair, welcher noch ungemein lange am Gaumen haften bleibt. Und an Ausdauer erweist sich auch sein Bestehen, denn dieses kann insgesamt auf gut und gerne ein sechstes Unterfangen aufgestockt werden.

Fazit2.0

Knapp am Gold vorbeigerauscht, aber mit einem guten Gewissen auf einem exzellenten Platz positioniert sich jener gekonnt und ausdauernde Tropfen in seiner Komposition aus blumigen und Keks. Wenn man schon länger, wie ich, seine Oolongs eher kräftig, dunkel und chinesisch konsumiert, dann ist dieser florale Taiwanese sicherlich eine gelungene Abwechslung. Ich wusste ihn wahrlich zu schätzen.

Aroma: Ungemein Blumig / intensiv Süß / Frisch / Saftig / fein Säuerlich / dezent Fruchtig
Osmanthus im Gemisch mit Keksen, brotigem und Vanille, Wasser im Mund treibende Adstringens und ein Hauch von Walderdbeeren.

Geschmack: Sehr Blumig / fein Würzig / dezent Säuerlich / leicht Gemüsig / Parfüm-Flair / Konfiserie Süß / etwas Cremig / fruchtige Anleihen / dezent Nussig / minimal Herb
Osmanthus mit dem Plus an keksig brotigem und ein Hauch Jasmin, Zucchini & süßem Mais, Weintrauben (samt Kerne) und Nashibirne (samt Schale), parfümiert – seifig, leichte Fäden von Honig, Pinienkerne & Walnuss.

Abschließend bleibt mir nur noch zu sagen, möge ein guter Tee mit euch sein und bis zum nächsten Mal auf ZeroZen.

theupshot

I love my Chinese darker Oolongs but after some time it is really a nice change to drink a fresh green Oolong from Taiwan again and this was the very case with this Dayuling Oolong. This tea area is situated quite high in the mountains around 2600m. The air is so fresh and clean in those regions and also the whole nature. If you could be able to taste or smell this fresh condition it would be something like that:

The aromatic appearance of this Dayuling is definitely intense floral like Osmanthus and very fresh and mellow. But the Osmantus flair isn’t alone and is definitely and constantly followed by scents of bakery stuff like cookies or sweet bread with a hint of vanilla. You are also going to notice a fine feeling of astringency followed by a slightly touch of wild strawberries.

The visual side is typical rolled buds style Oolong. Mostly the color is a mixture between a blue-green color and some brighter green highlights. But a definitely eye-catcher is the opened up appearance. The leaves are very big and beautifully and complete preserved.

The taste of this green nice smelling fellow is as gorgeous as its smell. The flowery aspect with the main actor as the Osmanthus and a side character as Jasmine are the dominant aspects followed by their sweet bakery crew of again something bready and a cookie-ish flair. But this time a vegetable flair is one of the new aspects in this tasteful round in this case a hint of zucchini and sweet corn. Sweet is a great keyword because it isn’t just sweet with all that bakery stuff going on also a hint of wine grapes (sometimes with their stones) and a touch of apple pears are showing up in their fruity sweet aspects. Their is also a nice flair like soap or perfume to its structure. The last nuances are honey and a more pithy taste of pine nuts and walnut.

This Oolong even if it is a very green one was really long-lasting. I was able to steep it around 6 times at least. The taste and the visual aspects were a nice and varied experience. So I wish you a beautiful day and a great tea that suits your mood in every moment of your life.“

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