Gushu Hong Cha

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Allgemeines2.0

Je älter ein Teebaum wird, desto höher steigt jener Tee in der Gunst seiner Genießer. Gushu – diesen Begriff erhascht man oftmals, wenn es um jene Bezeichnung geht, dabei wird nicht selten mit diesem Begriff Schindluder getrieben, da ein Baum schon seine Hundert überschritten haben muss, um jenem Begriff würdig zu werden – doch auch hier ist man sich nicht zu 100% einig. Jeder nimmt diesen Begriff gerne und schnell zur Hand um seinem Tee einen besonderen Stempel anzugedeihen. Doch dieser rote Kollege ist mit seiner Herkunft stammend von 300 Jahre alten Wurzeln, Ästen und Blättern mit Sicherheit in jenen Hallen ein Platz gewiss. Dabei wird jener Schwarztee nach der Dian Hong Herstellung erzeugt, was einerseits komplett bei Handarbeit geschieht und weiters einer Oxidation von 100% zu Teil wird. Wie sich am Ende jener Tropfen aus den tiefen des Licang Urwaldes entwickelt hat und was es sonst noch zu entdecken gibt, das erfahrt ihr nur hier und jetzt, auf ZeroZen.

DasBlatt

Aroma: Haarig & Pelzig / intensiv süß Fruchtig / unterschwellig Ledern & Holzig / Hauch an Würze / massiv in seiner gezuckerten Süße / weihnachtliche Nussmischung ~

Der erste Eindruck den man erhascht, wenn man jenes fruchtig süße Bouquet in sich aufnimmt ist etwas anderer Natur, denn erst nach und nach erschließt sich hierbei einem genau, was man da so dicht und flauschig wahrnimmt. Dieses Gefühl ergibt sich auf eine sehr pelzige Art und Weise, welche einem einen gewissen Hauch von haariger Dichte vermittelt, was seltsam erscheinen mag, aber so oder so ähnlich geschieht dies in jenem samtigem Auftakt. Dabei erstreckt sich sein geschmackliches Bildnis über ein weites Feld an intensivst fruchtiger Süße, die sowohl nach eingelegten Kirschen anmutet, als auch nach getrockneten Datteln, Feigen und Rosinen. Im gesamten erinnert vieles an einen7312014143938Oriental Beauty. Unterschwellig erhebt sich ein Geflecht aus altem Leder mit dem dezenten Hinweis auf altes Holz. Vor allem dieser Ansatz regte die Geister an, eine verinnerlichte Fusion zu starten, welche zum dem Ergebnis führte, einen Fellvorleger geruchstechnisch vor sich zu haben, an dem nicht nur Haar, sondern auch Haut (Leder) des jeweiligen Tieres noch anzufinden ward. Doch dies darf man sich in keinem Deut so massiv vorstellen, wie es vielleicht klingen mag, denn jenes Geflecht schafft es elegant, dass Gesamtbild auf solch eine geniale Weise minimalst dezent abzurunden. Neben diesem unüblichen Flair, ist es auch ein würziges Unterfangen von Rosmarin, welches hier ebenfalls dezent seine Geige spielt.

Optisch ist jenes Geflecht wahrlich eine Pracht in sich, denn was einem hier an einer Palette an Farben geboten wird ist ein Genuss für die Augen. Neben einigen goldgelben Highlights, sind es vor allem gräulich-blauschwarze Akzente und mit einigem an rotbraunem die hier den Farbton angeben. Das Blattwerk ist per Hand elegant gerollt und lässt hier und dar immer wieder einige Zweige / Äste hervorstechen.

Folgt nun der Moment, an dem aufgewärmte Kanne und wartendes Blatt aufeinander treffen, ergibt sich hierbei der süße Flair in jenem Stück auf eine noch weitaus intensivere Art und Weise und dies wahrlich sehr dick und delikat, wie man es sich nur vorstellen kann. Dazu gesellt sich neu und saftig in guten Mengen etwas an Honig, in diesem besonderen Fall sehr an Akazienhonig731201415545erinnernd. Dabei verbleibt der süße Anteil nicht nur auf jener Komponente sondern vermag auch gewisse andere Süßungsmittel wie braunen Kandiszucker / Rohrzucker mit einzuschließen. Dies erzeugt im gesamten ein recht weihnachtliches Bildnis, welches wiederum Assoziationen von Zuckerwatte und gebrannten Mandeln in jener Entfaltung hervorruft. Abschließend gesellen sich hierzu noch einige saftig eingelegte Kirschen.

Nach dem ersten Bad in dampfender Hitze sieht die Sachlage nicht gänzlich anders aus, aber erneut gestiegen in seinem Level an Intensität – somit noch fruchtiger und diesmal verweisen die Vergleiche gezielt und geradewegs hin auf einen Waldbeerensirup, sehr dicht und dick in seiner Entfaltung. Dazu gesellt sich ein gewisses Maß an herbalen Ansätzen, welches im Zusammenspiel der restlichen Nuancen sehr an einen Kinderhustensaft erinnert.

Farblich dezimiert sich nun alles auf ein rötliches Herbstbraun, während man nun einige der geöffneten Blätter erkennen kann.

dieAufgusse

Geschmack: Ungemein frisch Balsamartig / dezent Würzig / massiv an fruchtig Süßem / kräuterlich Kühlend / leicht holzigem Ton ~

Zubereitung: 95° / 5g auf 140ml / 30/40/1min/2min

Auch im Geschmack geht es auf selbigem Niveau weiter, dies sehr gesund anmutend, frisch balsamartig und mit einer Würze welche in ihrer Mischung sehr an ein Trio von Anis, Kümmel und Koriander erinnert. Doch dies sind nur die Nebenakteure, denn die Star-Geigen werden in diesem delikat genüsslichem Spiel7312014144356von sehr fruchtigen Noten gespielt welche ebenfalls in einem Trio von Himbeeren, Heidelbeeren und eingelegten Kirschen in Erscheinung treten, wenn auch eher in einer Teils Sirup- bzw. Fruchtgummi-Variante. Dabei entsteht vor allem in seinem sehr hitzigem Gemüt ein unheimlich kräuterlich kühlendes7312014144713Gefühl auf den Lippen, der Zunge und dem Gaumen. In späterer Folge erkennt man erneut dezent den würzigen Aspekt von Rosmarin und einen holzigen Unterton, welcher mich persönlich sehr im Gedanken an Zedernholz erinnerte.

Mit dem zweiten Akt jenes Stücks verbleibt jener Tropfen auf fast selbigem Niveau wie auch zuvor, mit dem feinen Unterschied da hier der Balsam-Flair erst viel später einsetzt und dies eher und ausschließlich in den Lippen, während man7312014145122auf dem Gaumen ein eher taubes Gefühl wahrnimmt. Der Nachgeschmack ist in jenen rötlich orangenen intensiven Tassen auch in diesem Aufguss so massiv, wie man es schon in seiner Premiere gewohnt war und ergibt sich hierbei in7312014145515einem unheimlich gelungenen Finale aus Akazienhonig. Dabei hinterlässt die letzte Erinnerung an jenes Schauspiel einen dezent seifigen Film / Touch im Mundraum.

Mit dem dritten Akt läuft noch alles wie gewohnt nach Plan, während der vierte Part dieses Stücks an seinem Zenit angelangt zu sein scheint. Zwar lässt sich731201415043jener Aufguss noch gut genießen, aber immens schwächelnder, als sein731201415331Vorgänger. Was am meisten verbleibt ist ein leicht seifiger und kühlender Nachhall, wobei dieses Echo vor allem im Rachen festsitzt.

Fazit2.0

Auch wenn jener rote Chinese nicht sehr ausgiebig seinen Feldzug vollzieht, sind seine Höhepunkte wahrlich gelungener Natur. Dennoch muss man hier und dar einige Abstriche ziehen. Vor allem gefielen mir seine würzigen Komponenten sehr, die sich wunderbar mit dem massiv fruchtigem ergänzten. Die ersten drei Runden genoss ich wahrlich sehr, warum dieser Tropfen einen verdienten „Empfehlenswerten“ Rang auf ZeroZen erhält. Abschließend bleibt mir nur noch zu sagen, möge ein guter Tee mit euch sein und bis zum nächsten Mal auf ZeroZen.

theupshot

Today is Sunday and so it’s time for something reddish I would say. This time we are going on a fine spicy and massive fruity journey along the road to the wonderful countryside of Yunnan. This Hong Cha is growing deep in the forest and harvested from 300 years old treas which indicates him as Gushu – ancient tree tea. I was very curious about this fine scenting little fellow. So just quit the jibba jabba and take a closer look and start this tasteful journey.

There is a lot going on on the visual colorful side of these handrolled leaves. Beside some golden-yellowish highlights the main aspects are colorized into a mixture of mainly grayish-black(blue) parts and supported with a lot of reddish brown in between. Later onward after the heat put there loving warm hands over those former crispy rolled leaves some of them opened up and showed what they got. Color wise you’re are recognizing a reduction into one main color – a Autumn reddish brown.

It might sounds a bit strange but the first impression of the scent of this red fellow beside a very fruity overall image was a very thick and velvety furry nature. In some way it mediates a feeling of a hairy thickness but just in a very slightly undertone – very subtle. But let’s get back to the fruity aspects. Here is a lot going on and later onward massively increasing. First it starts with some layers of pickled cherries, dried figs, dates and raisins. In his whole appearance it reminds me a lot of a Taiwanese Oriental Beauty. Subliminal you might going to notice a fine layer of old leather and a subtle hint of old wood. Beside that there is something elegant spicy going on which reminds me a lot of rosemary.

Take a warmed up teapot and those crispy rolled leaves and the outcome is massively increasing. The whole sweet fruity nature of pickled cherries & co is growing inside his strength. But this isn’t the only sweetness that’s going on here. A very thick layer of acacia honey is adding himself to this delicious game and others are following in a very sugar sense of nature like brown rock sugar or sucrose. All this in combination generates a very delicious visual and tasteful feeling of Christmas with cotton candy and roasted almonds.

After the first rinse the softened leaves exhale a much more intense scent as before but this time more like a wild berries syrup – very thick and dense. To this flavor joined a certain herbal amount which puts all together to a very sweet children linctus.

Also inside his taste the journey of thickness and massively nuances is going its way further and further in a very fresh and herbal way with a good amount of a nice trio of spices like anise,coriander and caraway but just in a very soft and light way. But definitely the main actors in this play and again a phenomenal trio are raspberries, blueberries and pickled cherries in some way more like a syrup again – very intense and thick. In the heat of this session accrues a very cooling herbal feeling on the tongue, the lips and the palatal. Subsequently a subtle spicy aspect of rosemary and a old woody undertone of cedar is deliciously showing up.

In the second steeping most of the aspects are staying the same in their intensity but the cooling effect sets in a little later and this time just inside the lips with a numb feeling on the palatal. The aftertaste is again filled with a fine layer of acacia honey but the last remembrance of this little fellow is at last a slightly soapy feeling inside the mouth.

The third steeping stayed quite the same but with the fourth one the end is near and so this black tea reached his tasteful zenith.

I really enjoyed this red little fellow because the combination of all those herbal and sweet fruity aspects were a really nice experience even if it didn’t last that long. In this sense it is a very recommendable one for a shorter tea session and reached a well deserved and good third rank at ZeroZen. So I wish you a beautiful day and a great tea that suits your mood in every moment of your life.“

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