Zhang Ping Shui Xian

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Allgemeines2.0

Wenn man von Shui Xian spricht dann denkt man meist im selben Atemzug an Wuyi und seine rauchigen Oolong Sorten. Auch hier spricht der Geschmack von jenen Tönen, aber aus gänzlich anderem Gebiet und vor allem in weit Taiwan-grün-haftiger Manier. Dieser kleine kompakte Ziegel ist eine kleine Rarität in dem großen Kosmos aus unzähligen Teesorten die Mutter Natur und viele geübt wissende Hände uns beschert haben. Ich verdanke jenen Genuss der gratis Beigabe meiner letzten Bestellung bei Cha-Shifu. Nun stellt sich die Frage in wie weit diese eine Probe ausgereicht hat mich zu überzeugen und ob dieser erneute Sprung in warme Gewässer nun endlich wieder goldene Früchte davon tragen wird. Wie, was oder warum, das erfahrt ihr nur hier und jetzt auf ZeroZen.

DasBlatt

Aroma: Unglaublich massiv Floral und Konfiserie-Süß / Dichter Körper mit der Hitze steigend / graziöses Zusammenspiel aus Obst / ein Hauch von Nussigem ~

Oh Optik, du Traum und visuelle Freude“, denn nicht anders ist es zu verdeutlichen, was jener intensiv farbenprächtige Ziegel hier an optischen Freuden entfacht. Vor allem diese Dichte an farblicher Nuancierung überzeugt voll und ganz in seiner saftigen Intensität. Fast könnte man dem Glauben verfallen, wenn man jenes quadratische Kunstwerk leicht zwischen den Fingern zusammendrücken, dass als Resultat aus jenem Kern der Saft entströmen würde. 18201513206Art und Weise wie diese saftig, fast gänzlich erhaltenen Blätter zu mehrt an Stängeln hängen, erinnert ungemein an Taiwan Oolongs. Kaum zu glauben wie viel dieser kleine Ziegel an Blattmasse preisgibt und vor allem wie gut jenes Blattwerk dabei erhalten geblieben ist. Meist hängen zwei, manchmal sogar drei Blätter an jenem Geäst fest. Saftig grün frisch breitet sich jenes Kunstwerk nun aus, dessen Ränder in leichtes rotbraun getaucht scheinen.

Hier ergibt sich erneut etwas ganz eigenes vor allem in seiner Form. Ich muss gestehen, dass dies der Erste seiner Art in meinen Tassen ist. Dessen Aroma entwickelt sich unheimlich süß Floral im ersten Atemzug der aufgenommen Duftnoten und verweist direkt auf Osmanthus und Narzissen. Hier spiegelt sich eine gekonnt beflügelte Mischung aus High Mountain Taiwan Oolongs und jenen182015131648von frisch grünem Tie Guan Yin wieder. Zu dem Gedicht genannter Blumen gesellt sich weiters noch jener nach und nach aufkommende Glanz von Rosen und einem Hauch an Jasmin in dessen erwähnter Ummantelung aus Narzissen in Fusion mit Osmanthus ein Kern aus Honig zu sitzen scheint. Dieses gesamte Paket schickt die eigenen Sinne auf eine wahrlich sinnliche Reise, in dessen182015164738Duftspektrum sich neben dem Akt aus Blumen vor allem jener von Obst widerspiegelt, in diesem Fall gekonnt in Form von Nashi Birnen und Pfirsich in einem abschließendem Hauch an Sesam am vorerst gelegenem Ende dieses ersten Tunnels.

Sollte man noch keine Unterlage im Magen haben, treibt dieser Kollege nun in dampfend erweichter Haltung einem wahrlich den Hunger zu und vor allem den Saft im Munde zusammen. Durch verstärktes Knurren in der Magengegend geplagt umgarnt sein dicht verspielt süßes Aroma förmlich jeden Winkel der eigenen Sinne, deren Wahrnehmung nun von einem süßen Gefilde aus Ei-Biskuit umschlossen wird (Milchbrötchen). Nun erkennt ein gewisser geschulter Gaumen vielleicht auch, dass dieser Honig von Akazien spricht. Dies allgemein süß floral182015164324massive Werk sucht selbst bei Vergleichen mit einschlägigen Verdächtigen im Formosa-Feld vergeblich nach Gleichgesinnten, da hier ein ganz anderes Kaliber an den Tag gelegt wird und dabei seine alles einnehmenden Schwingen nach einem ausbreitet. Je mehr sich das gepresste Blattwerk von seiner Ziegelform löst, desto mehr gibt seine massive Ader preis. Schon in diesem Stadium ist jenes Gemisch aus Konfiserie-Süße a la Butterkeks, Ei-Biscuit & Co im Zusammenspiel der floralen Dichte ein wahrer Traum für die Sinne.

dieAufgusse

Geschmack: Ungemein dichte Konfiserie-Süße / Massiv langanhaltendes florales Bouquet / ein Hauch beleitender mineralischer Adstringens / spät einsetzender leicht kräuterlicher Flair ~

Gongfu-Style: 95° / 8g auf 230ml / 20/30/40/50sec/1min

Und so wie er sich gebart im Dufte seiner Stund, so verführt nun sein Geschmack Kehle und den Mund.“ Alle gesammelten Eindrücke, die man bisher akribisch in jenem Werk dechiffrieren konnte, entfalten nun ihre gesamte Pracht auf der Zunge und dem Gaumen. Diese goldgelben Tassen lösen ein wahres Feuerwerk der Sinne im inneren des Mundraumes aus, in dem nun Silvester182015132634gefeiert wird. Honig und viel an Osmanthus in Fusion mit Narzissen wird nun von einer leichten Woge an mineralisch-metallisch säuerlichem in seiner Struktur begleitet. Dabei umschließt all diese Dichte an Fülle jede Knospe und entzieht182015152624den eigenen Sinnen jeglichen Bezug zur Realität, welche nun feierlich in märchenhaft sagenumwobene Welten abdrifteten, als hätte man ein Stück Geschichte, ein Stück dieser Welt auf der Zunge sitzen, dessen Essenz alles inne trägt was der Seele Zufriedenheit, Glück und Vollkommenheit verleiht. Dabei ist18201515190es erneut eine Fusion aus Butterkeks, nun auch Donut-teig mit Vanille Essenz und saftigem Ei-Gebäck die hier den Bedarf an Süßem mit ihrem Aufkommen decken und die eigene Seele genüsslich in die Wiege traumhafter Genüsse betten. 

Das hierbei kein Mund trocken bleibt liegt nicht nur an der feucht dampfenden Tatsache, denn selbst im abgekühltem Sein behält jeder Moment seine Stärken18201516206bei und dies bei gleicher süß floralen Dichte, als würde man sich auf einem Beet aus duftenden Blumen betten, während man dabei links und rechts ein dampfend süßes Gebäck in beiden Händen hält.

Einen Rinse und zwei Aufgüsse später sieht die Lage fast zu gleichen Gunsten aus. Aromatisch verbleibt alles beim Alten, nur der saftige Gebäck-Teig-Anteil18201516253nimmt etwas an Dichte ab und erweist dabei mehr am Ende der Session dem Gaumen die Ehre. Dafür fügt sich zur floralen Pracht eine gewisse fein würzige Note in leicht scharf kräuterlicher Montur hinzu.

Trotz seiner wunderbaren und gelungenen Komposition die wahrlich Traumhaft ausfiel, ist dieser Tropfen seines Zeichens ein Oolong ebenfalls keine182015162826Langzeitbatterie. Mit dem dritten Akt plus einem Rinse ist mit jenen Kapiteln auch langsam der Epilog eingeleitet. Zwar erkennt man immer noch stets florale18201516329Fragmente und einen Hauch an Süßem hier und dar, aber nur noch lieblich im Dunst aufsteigender Schwaden verhangen.

Fazit2.0

Nun hatte ich zwei Teesorten in Folge blind verkostet und beide waren mit einer eher kürzeren Lebensdauer ausgestattet, aber dennoch mit unterschiedlichem Ausgang versehen. Denn wie sich Aroma und Geschmack ergaben, spielte hier den entscheidenden Ton an und somit die erste Geige im Stück um die Eroberung der Sinne. Obwohl auch in diesem Fall die Stärke nur in den ersten beiden Akten lag, konnte diese mit ihrem Treiben auf ganzer Linie überzeugen. Hier konnte man förmlich das Süße zwischen den Zähnen schmecken. Mit kleinen Abstrichen landet dieser Tropfen auf ZeroZen nicht nur auf Exzellentem-Terrain, sondern auch mit Sicherheit eines Tages wieder in meinen Tassen. So unterschiedlich kann es am Ende laufen. Abschließend bleibt mir nur noch zu sagen, möge ein guter Tee mit euch sein und bis zum nächsten Mal auf ZeroZen.

theupshot

Normally I was used to drink oolongs in bud or long rolled twisted shapes but this intense and juice friend comes in a brick type of structure and revealed instantly such a massive array on aromatic smaller and bigger moments which lead my mind into a land of long forgotten tales. So lets walk this mysterious path together just for a bit.

Like I mentioned before the visual aspect is simply said amazing. Even in his dry stage all those different green tones and hints of brown and reddish parts here and there came up in such a fresh and juicy structure – just and simple a masterpiece for the eyes. There was so much juiciness going on that you might caught the idea that this small brick is literally soaked with all those aromatic nuances you are already able to scent. After the heat kissed every part of this brick it falls apart step by step. And with every step the scent which leakage out of those fresh and deep green leaves is gaining in his intensity more and more. Nearly all the leaves are preserved in their whole natural untouched nature. The art of their arrangement reminds me a lot of Taiwanese green fresh oolongs because on a complex structure of twigs you are going to find 2-3 fully preserved leaves. This is just a pleasure to look at.

Shortly broached the scent of this compact fellow is a massive consortium of intense confectionery sweetness and a bouquet of nice arranged flowers like osmanthus and narcissus as the main acts and as side-kicks you are also going to notice a bunch of roses and a hint of jasmine. But let’s take a closer look mentioning the sweet parts. In this case there is so much going on starting from here to the end of the last sip. With this beginning you definitely are going to notice a fusion of butter cookies or like steaming soft juice egg biscuits (french type I think). Later you might notice a hint of vanilla too. When we talk about a delicious sweet journey that touches every corner of your senses there is something that holds everything together in this case – honey or more in detail „acacia honey“. In this stage waiting between and on the edges you are going to notice a nice fruity flavor of Asian pear (nashi pear) and a hint of peaches followed with a last hint of something nutty in this case sesame.

This is a feast of well composed nuances and such intense flavors you are going to fell in love with. With the heat and softened leaves the intensity is massively growing in all the former named aspects.

When it comes to the actual taste you get what you scented. Those golden shimmering cups are filled with floral and sweet confectionery intensity in all those aspects I mentioned before. Beside that there is constantly something stony sourly to it but just in a hint which cares for a certain balance between sweet and floral inside the taste. The first and the second actual drinkable steeping (after one rinse) are the strongest. In later infusions the sweet part is a bit fading and cedes more space for the flowery parts and some new herbal aspects but just subtle ones.

Those batteries aren’t the most persistent ones too. Because like in the review last week the end has come after the third steeping. Later onward this tea is definitely still drinkable but the strength lies inside the first and the second round. But the intensity and complexity is who calls the shots. While the single tree was nearly subtle in every moment in this case this Zhang Ping is a composition of density and well balanced massive nuances I enjoyed a lot. This fellow claimed an excellent ranking and surely a constantly deserved place inside my future tea cups. So I wish you a beautiful day and a great tea that suits your mood in every moment of your life.“

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