Neuseeland Zealong Black BIO

Zealong
Allgemeines2.0

Eine kleine Pause nahm ich mir zur Hand um erneut eine neue Rubrik auf ZeroZen zu eröffnen. Diese widmet sich nun Teesorten deren Herkunft eher untypisch ist bzw. etwas aus meinem allgemeinem Sortiment heraus sticht. So auch dieser schwarze Kollege aus Neuseeland. Bisher hatte ich noch nie einen Tee aus jener wunderbaren fernen Ecke dieser Welt getrunken, umso mehr war ich unheimlich neugierig darauf zu erfahren wie anders sein Bouquet wohl sein mag bzw. ob man Vergleiche zu asiatischen Konsorten feststellen kann. Ob dies der Fall war und was am Ende noch weiteres zu entdecken galt, das erfahrt ihr nur hier und jetzt auf ZeroZen.

DasBlatt

Aroma: Kräftig stark würzig Gemüsig / scharf pfeffrig Kräuterlich / fein süß im Hintergrund / spätere Tendenz zum Herzhaften ~

Aromatisch schlug es bei mir sofort auf die Zwölf, denn hierbei erinnerte mich dieser Schwarztee so unheimlich an jenen Shan Lin Xi High Mountain Black Tea von Taiwan Tea Crafts, dass ich erneut auf die Packung sehen musste um sicher zu stellen, nicht doch den falschen Tee zubereitet zu haben. Doch ein Irrtum war ausgeschlossen und umso mehr weckte nun jeder weitere Schritt meine Neugier. Was diesen Kollegen vor allem auszeichnet ist seine kräftig scharf gemüsige Note aus Basilikum bzw. noch besser treffend formuliert „Das Grün der Tomaten“322015184313mit einem Schuss an Zitrone beseelt und mit einer scharf schwarz pfeffrigen Spur bestreut. Doch nicht nur im Grün erhebt sich hier die Tomate, sondern auch in ihrer eigentlichen Essenz, dies geschieht stets auf sehr kräuterliche Art und Weise, während man fernab dieser Nuancen eine saftige Mischung aus frischem Schwarzbrot und Worcestershiresauce vernimmt. Der abschließende Akkord in diesem aromatischen Auftakt bleibt einer fein subtilen Spur aus edler dunkler Schokolade vorbehalten.

Optisch erinnert mich jenes in langen dicht gerollten Spitzen geformte Blattwerk, vor allem dank seiner sehr dunklen schwarz mit einem Stich an kobaltblauen Montur und dunkel-rotbraunen Highlights, an einen typischen Dancong bzw. Wuyi Kollegen. Doch spätestens nach einigen Badegängen merkt man, dass man hier einen schwarzen Kollegen vor sich dampfend und duftend liegen hat. Denn hier sind, wie beim Dancong typisch, keine grünen Ansätze erkennbar, da das allgemeine Erscheinungsbild in einem gänzlich herbstlichen rotbraun schwelgt.

Im Zuge des feuchten Badeakts aktiviert sich dieses gesamte Flair erst so richtig in seinem Sein und setzt vor allem auf Gemüse und kräuterlichen Anteil. Dies kristallisiert sich gekonnt durch die Ansätze aus dem Grün der Tomaten und dem Gehalt an Worcestershiresauce heraus, welcher fein säuerlich mit einer pfeffrigen32201519931Struktur das Zusammenspiel der Säfte im Mund zum zusammenlaufen antreibt. Dies geschieht auf eine solch intensive Art und Weise, dass kaum Platz für andere Ansätze bleibt. Dennoch erkennt man sogar am Ende der Fahnenstange einen herzhaften Touch von Barbecuesauce.

dieAufgusse

Geschmack: Saftig Brotig / sehr würzig und Kräuterlich / großer Anteil an Fruchtigem / leichter herzhafter Anflug / stets Gemüsig ~

Gongfu-Style: 95° / 6g auf 200ml / 30/40/50sec/1min

Benetzt nun schlussendlich der erste Tropfen jener goldenen Tassen die in Erwartung schwelgenden Knospen, erhascht man doch ein weitaus breiteres Spektrum, als man es zuvor noch erahnen konnte. Zwar erkennt man auch in322015184649diesem delikaten Abschnitt eine gute Note an saftigem Schwarzbrot, aber so auch ein blumig kräuterlich, sehr würziges und vor allem fruchtiges Zusammenspiel, dessen zuletzt genannter Anteil gezielt durch das Sein von322015185453Johannisbeeren und Brombeeren glänzt. Es mag vielleicht etwas seltsam anmuten, aber neben einem Hauch von Rosmarin gesellt sich auch passend322015185720ein Anflug von Bratkartoffeln hinzu. Der Nektar und dessen aromatische Auswirkung erlaubt ein wahrhaft langes Genuss-Vergnügen und bleibt somit im Rachen und auf der Zunge ausdauernd bestehen.

Im zweiten Akt hält die Dichte im Geschmack stets an seinen Stärken fest und verwöhnt den Gaumen mit einem langen süßen Finish und dem passenden Anteil32201519728an Gemüse-Kräuterfront. Wie es oftmals bei schwarzen Sorten der Fall ist, lässt sich auch dieser Kollege wunderbar in abgekühlter Montur zelebrieren.

Doch spätestens im dritten Abschnitt vernimmt man vor allem einen Rückgang in der Intensität der süßen Freuden und so auch in der Dichte des allgemeinen32201519228Geschehens. Was aber stets mitschwingt ist der Dauergast in Form von „dem Grün der Tomaten“ – immer etwas kräuterlich – so geht diese Session genüsslich seinem Fazit entgegen.

Fazit2.0

Dieser Neuseeländer hat mich immens an seinen geschmacklich aromatischen „Bruder“ aus Taiwan erinnert. Denn gerade dieser markante „Grün der Tomate / Basilikum“ -Flair konnte mich schon bei diesem Kollegen überzeugen und so auch hier. Wer seinen Black Tea etwas deftig Grün herzhaft mit einem Schuss an Süßem mag, der liegt bei diesem hier genau richtig. Bisher konnte mich der Teegschwendner nicht so sehr überzeugen, aber in diesem Fall hat die Packung nicht gelogen, denn jener kräftige Tropfen kann fast zur Gänze überzeugen und bekommt somit verdient einen exzellenten Rang. Auf jeden Fall ist dies eher ein Tee für besondere Momente und nicht als Alltagstee gedacht. Abschließend bleibt mir nur noch zu sagen, möge ein guter Tee mit euch sein und bis zum nächsten Mal auf ZeroZen.

theupshot

Last week I took a week off and thought about a new section on ZeroZen. So beside this very new review I also launched a new section called „TEE aus Sonstige“ which means „other teas“ Because beside Asia a lot of other new pioneers in different countries are new masterminds behind delicious unusual creations. Because of a new terrain other climate etc the outcome could taste completely different as similar ones from Asian tea regions. This fellow here is a quite pricey black tea one from New Zealand and in some way it massively reminds me about the Shan Lin Xi High Mountain Black Tea by Taiwan Tea Crafts. Why? You are going to find out now.

On the visual side it has a lot of similar aspects as a typical Dancong / Wuyi does. His coloration is mostly tend to be black with a cobalt blue-ish shimmer to it but also with some dark brown reddish highlights here and there. The leaves are tight rolled and quite long – like I said – Dancong. But at latest when it went trough a couple of steeps you are definitely recognizing the major difference. Because there is nearly no other color left then a reddish ocker brown and the leaves are quite small ones with a lot of sticks and twigs.

But talking about this tea isn’t talking about his looks but definitely about his unusual scent and later the taste. But in fact it isn’t that unusual as it seems because talking about the scent alone – yes it is quite a special type of aroma but on the other side like I mentioned before it has a lot of similarities to a Taiwanese fellow of the same category but different tea cultivar. But what exactly am I talking about you might think? The green of tomatoes. If you ever smelled the green stuff tomatoes are grow on you definitely know what I mean. It is a very distinct spicy herbal flavor a little bit like basil. And this is exactly the top note if we are talking about the nature of this fellow here. This base atmosphere is topped off with a fine layer of lemon and a spicy texture of black pepper but just a subtle hint of it. Beside those more major aspects there are some minor too like a very fresh steaming undertaking of dark rye bread soaked with Worcestershire sauce. At the final end of it you might even recognize a tiny sweet dark chocolate hint.

After a couple of baths the volume goes up rapidly when it comes to the herbal and vegetable parts inside this delicious steaming dream. Because of the Worcestershire sauce and the black pepper parts inside the heat a sourly astringency level is growing and filling the mouth with water. At the very end of it you might notice a tiny hearty scenting note which reminds me a bit of barbecue sauce.

When it comes to the actual taste the aspects are quite similar but also completely different. The major similar fact is his top note of „the green of tomatoes and herbal spicy notes“ again but now there is another major one now taking place inside this game – Fruits. And there is a lot of fruity stuff going on. Beside a ripe note of raisins the main actors are without a doubt black currants and blackberries. In between you are going to explore some smaller and larger aspects like again a hint of fresh dark bread and also something new which comes with a subtle note of rosemary – roast potatoes. The echo is very persistent and elegant noticeable on the palatal and tongue. The second steeping is as nearly as strong as the first one but with the third one a lot is going to faint. The vegetable flair is always a part inside this tasteful play but the other aspects are more and more wandering to the edge. This fellow like many black teas is still very enjoyable after it cooled down.

So – I must admit those kind of black teas are the reasons I also enjoy such type of teas. Normally I am more the Oolong type of guy but I really enjoyed this certain type of character. It wasn’t a very long lasting tea but definitely and without a doubt a delicious one. There is not enough there to praise him in golden letters but at least this Zealong deserved a very well earned excellent rating. So I wish you a beautiful day and a great tea that suits your mood in every moment of your life.“

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