Q&A ~ Frage Nr.9

Frage9

NannuoDeutsch

In Europa geht die Entwicklung eher langsam voran. Dennoch merkt man ein stetig steigendes Interesse an hochqualitativem Tee.

ChashifuChina

Teetrinker sind zunehmend offener für unbekannte Sorten, laufen aber oftmals den gängigen Attributen wie „Alt, Gushu, Wild oder Nonpereil“ blind hinterher. Hier fehlt es einfach immer noch an der Transparenz und am Ende siegt „Geiz ist geil!“.

CajovySlowakei

Hier ändert sich nicht viel. Einmal dreht sich alles mehr um Pu’er, dann wieder um Matcha, aber am Ende schätzen unsere Kunden in der Slowakei am meisten frische Grüntees.

ChadaoDeutsch

In meinem Umfeld nehme ich immer mehr Menschen wahr, die sich der Teekultur hingezogen fühlen und den die Teekultur neuen Halt und neue Orientierung bietet.

YunomiJapan

International liegt der Fokus vor allem bei Matcha. Es ist lustig, denn während er im Ausland als gesunder Drink behandelt wird, ist er in Japan ein Geschmack an sich, da er hier verstärkt zum kochen, backen etc. verwendet wird. Doch dieser Matcha hat nicht so eine hohe Qualität, wie jener der dem gesunden Aspekt gewidmet ist. Ich hoffe das dieser Trend aus Übersee wieder mehr zurück nach Japan gelangt.

Leider tritt in Japan ein ganz anderer Trend mehr an die erste Stelle – Kaffee. Japan importiert 4x mehr Kaffee, als es Tee produziert. Doch dieser „Trend“ ist nicht neu, hingegen zieht es die Masse aktuell du kohlesäurehaltigen Getränken – sehr traurig meiner Meinung nach.

UrchinChina

Tee für die Gesundheit und im Wellness-Sektor ist ein klarer Trend. Viele Menschen schauen sich nach Sorten um die ihnen helfen Gewicht zu verlieren, den Blutdruck oder Cholesterin zu senken.

Pu’er schlägt im Moment nichts. Dieser hat sich so rasant auf der ganzen Welt verbreitet, dass es kaum mehr Reviews zu Pu’er auf Steepster oder anderen Plattformen gibt, als zu allen anderen Sorten. Wo früher die meisten Kunden aus Amerikanern und Russen bestanden, ist es nun eine weltweite Sache geworden.

DieKunstDeutsch

Da die Kunst des Tees auf eine spezielle Qualität und handgefertigte Tees aus China und Taiwan konzentriert ist, statt ein breites Spektrum von Qualitäten und Sorten anzubieten, haben die meisten unserer Kunden schon sehr hohe Ansprüche, sowie spezielle und spezifische Wünsche.

Im Vergleich, als wir angefangen haben, war Oolong früher noch relativ „unbekannt“, doch in den letzten Jahren ist das Interesse unheimlich angestiegen. Viele Kunden haben heute durch das Internet und Foren schon eine gute Basiskenntniss über Tee. Ich persönlich sehe eine gute Zukunft für hochqualitativen Tee.

Was mich sehr freut ist die Entwicklung im Geschmack und der Kenntnisse unserer Kunden. Zum Beispiel Teesorten wie Pu’er waren vor 6-8 Jahren quasi als „Müll“ bezeichnet worden und ihm lastete fast nur ein negatives Image an. Zwar ist es immer noch eine sehr spezielle Tee-Kategorie, aber es gibt immer mehr Pu’er-Liebhaber in Europa.

YunnanChina

Ich denke viele junge (neue) Pu’er-Trinker sind schnell vom Marketing oder einem stylischem Wrapper (Hülle / Cover) beeinflusst und andere lassen sich von einem hohen Preis Ködern der ihnen weiß machen will, dass alles was Teuer auch hochwertig sein muss. Aber dies sollte nicht die Art und Weise sein, wie man einen Tee auswählt, denn ein höherer Preis verspricht am Ende gar nichts. Ein passendes chinesisches Sprichtwort sagt „Teurer Tee ist nicht zwangsläufig gut, aber wirklich guter Tee ist niemals billig!“

Ich denke viele neue Kunden sind im ersten Moment von unserem alten Homepage Layout und den günstigen Preisen etwas abgeschreckt und denken „Wie kann das sein?“. Aber wenn sie sich die Zeit nehmen und unsere Teesorten probieren, wird ihnen bewusst werden, dass sie wirklich gute Sorten zu moderaten Preisen sehr wohl ergattern können.

ChenshiDeutsch

Ich denke der Einstieg bei vielen ist über japanischen Tee, aber am Ende landen die meisten in China, wobei Pu’er und Oolongs meist das Ende vom Glied darstellen, da es in diesem Fall, bei einigen, Zeit braucht sich für diese zu öffnen. Dennoch denke ich, dass es vor allem immer mehr junge Trinker gibt, die sich schnell vom Kamillentee und anderen bösen Mächten abwenden, um tiefer in die Materie eintauchen zu können.

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